Sichtbarkeit reicht nicht: Warum Bewerbungen nur 30 % im Recruiting ausmachen

Veröffentlicht am
07.01.2026
Inhaltsverzeichnis

Sichtbarkeit reicht nicht: Warum Bewerbungen nur 30 % im Recruiting ausmachen

Sichtbarkeit ist heute eine Grundvoraussetzung im Recruiting. Ohne Reichweite, Anzeigen und Präsenz gibt es keine Bewerbungen.
Doch viele Unternehmen stellen trotz guter Sichtbarkeit keine Mitarbeiter ein.

Der Grund: Bewerbungen sind kein Erfolg, sondern nur der Einstieg in den Recruiting-Prozess.

Sichtbarkeit im Recruiting ist wichtig – aber nicht ausreichend

Social Media Recruiting, Jobportale und Karriereseiten sorgen dafür, dass potenzielle Bewerber auf ein Unternehmen aufmerksam werden.
Das ist wichtig – aber Sichtbarkeit allein führt noch nicht zu Einstellungen.

In der Praxis sehen wir immer wieder:
Unternehmen bekommen Bewerbungen, doch der Prozess danach ist nicht klar geregelt.

Warum Bewerbungen nur 30 % des Recruiting-Erfolgs ausmachen

Aus Erfahrung zeigt sich deutlich:

  • Rund 30 % des Recruiting-Erfolgs entstehen durch Sichtbarkeit und Bewerbungen
  • Die restlichen 70 % entstehen durch den Umgang mit Bewerbern

Erfolgreiches Recruiting entscheidet sich nach dem Klick – nicht davor.

Bewerber sind keine Bittsteller – sondern Interessenten

Der Arbeitsmarkt hat sich verändert.
Bewerber wählen heute aktiv aus, bei welchem Arbeitgeber sie anfangen möchten.

Das bedeutet:
Bewerber müssen wie Interessenten im Vertrieb behandelt werden.

Wer sich bewirbt, befindet sich in einer Entscheidungsphase – nicht in einer Bittstellerrolle.

Ein Anrufversuch reicht nicht – Recruiting braucht Nachverfolgung

Ein häufiger Fehler im Recruiting ist die Annahme, dass ein Kontaktversuch ausreicht.

In der Realität braucht es:

  • mehrere Kontaktversuche
  • klare Gesprächsführung
  • echtes Interesse am Menschen
  • verbindliche nächste Schritte

Wer nicht nachfasst, verliert Bewerber – oft ohne es zu merken.

Recruiting funktioniert heute wie Vertrieb

Im Vertrieb ist es selbstverständlich:

  • nachzufassen
  • Gespräche zu führen
  • Vertrauen aufzubauen
  • Entscheidungen zu begleiten

Genau dieses Denken braucht modernes Recruiting.
Ein strukturierter Recruiting-Prozess ist kein Extra – er ist Voraussetzung für Einstellungen.

Praxisbeispiel: Wie EDEKA Verboket zwei Mitarbeiter einstellte

EDEKA Verboket stand vor der Herausforderung, Mitarbeiter für die Frischetheke zu finden – ein Bereich mit besonders starkem Fachkräftemangel.

Durch:

  • gezielte Sichtbarkeit
  • klare interne Prozesse
  • strukturierte Bewerberansprache
  • konsequentes Nachfassen

konnten innerhalb von zwei Monaten zwei Mitarbeiter eingestellt werden.

Nicht durch mehr Bewerbungen – sondern durch bessere Prozesse.

Der häufigste Fehler im Recruiting-Prozess

Viele Unternehmen investieren ausschließlich in:

  • Reichweite
  • Anzeigen
  • Landingpages

Das Ergebnis:
Mehr Bewerbungen, aber keine Einstellungen.

Ohne klare Prozesse, Zuständigkeiten und Nachverfolgung bleibt Recruiting wirkungslos.

Fazit: Bewerbungen sind der Anfang – nicht das Ziel

Sichtbarkeit sorgt für Aufmerksamkeit.
Einstellungen entstehen durch Struktur, Geschwindigkeit und Verbindlichkeit.

Wer Bewerber wie Interessenten behandelt, stellt ein.
Wer nur auf Bewerbungen wartet, wartet weiter.

Craftwerk Personal – von Bewerbungen zu Einstellungen

Craftwerk Personal unterstützt Unternehmen dabei, Recruiting ganzheitlich zu denken.

Nicht nur sichtbar zu werden, sondern:

  • Bewerber professionell zu führen
  • Prozesse zu etablieren
  • Einstellungen planbar zu machen

Wenn Sie Bewerbungen erhalten, aber keine Mitarbeiter einstellen,
liegt das Problem nicht an der Sichtbarkeit.

Kontakt Aufnehmen

Sie möchten in 30 Tagen die passenden Mitarbeiter für Ihren Markt gewinnen?

Kostenlose Marktstrategie sichern
Kourosh Geschäftsführer