Sichtbarkeit reicht nicht: Warum Bewerbungen nur 30 % im Recruiting ausmachen
Sichtbarkeit ist heute eine Grundvoraussetzung im Recruiting. Ohne Reichweite, Anzeigen und Präsenz gibt es keine Bewerbungen.
Doch viele Unternehmen stellen trotz guter Sichtbarkeit keine Mitarbeiter ein.
Der Grund: Bewerbungen sind kein Erfolg, sondern nur der Einstieg in den Recruiting-Prozess.
Sichtbarkeit im Recruiting ist wichtig – aber nicht ausreichend
Social Media Recruiting, Jobportale und Karriereseiten sorgen dafür, dass potenzielle Bewerber auf ein Unternehmen aufmerksam werden.
Das ist wichtig – aber Sichtbarkeit allein führt noch nicht zu Einstellungen.
In der Praxis sehen wir immer wieder:
Unternehmen bekommen Bewerbungen, doch der Prozess danach ist nicht klar geregelt.
Warum Bewerbungen nur 30 % des Recruiting-Erfolgs ausmachen
Aus Erfahrung zeigt sich deutlich:
- Rund 30 % des Recruiting-Erfolgs entstehen durch Sichtbarkeit und Bewerbungen
- Die restlichen 70 % entstehen durch den Umgang mit Bewerbern
Erfolgreiches Recruiting entscheidet sich nach dem Klick – nicht davor.
Bewerber sind keine Bittsteller – sondern Interessenten
Der Arbeitsmarkt hat sich verändert.
Bewerber wählen heute aktiv aus, bei welchem Arbeitgeber sie anfangen möchten.
Das bedeutet:
Bewerber müssen wie Interessenten im Vertrieb behandelt werden.
Wer sich bewirbt, befindet sich in einer Entscheidungsphase – nicht in einer Bittstellerrolle.
Ein Anrufversuch reicht nicht – Recruiting braucht Nachverfolgung
Ein häufiger Fehler im Recruiting ist die Annahme, dass ein Kontaktversuch ausreicht.
In der Realität braucht es:
- mehrere Kontaktversuche
- klare Gesprächsführung
- echtes Interesse am Menschen
- verbindliche nächste Schritte
Wer nicht nachfasst, verliert Bewerber – oft ohne es zu merken.
Recruiting funktioniert heute wie Vertrieb
Im Vertrieb ist es selbstverständlich:
- nachzufassen
- Gespräche zu führen
- Vertrauen aufzubauen
- Entscheidungen zu begleiten
Genau dieses Denken braucht modernes Recruiting.
Ein strukturierter Recruiting-Prozess ist kein Extra – er ist Voraussetzung für Einstellungen.
Praxisbeispiel: Wie EDEKA Verboket zwei Mitarbeiter einstellte
EDEKA Verboket stand vor der Herausforderung, Mitarbeiter für die Frischetheke zu finden – ein Bereich mit besonders starkem Fachkräftemangel.
Durch:
- gezielte Sichtbarkeit
- klare interne Prozesse
- strukturierte Bewerberansprache
- konsequentes Nachfassen
konnten innerhalb von zwei Monaten zwei Mitarbeiter eingestellt werden.
Nicht durch mehr Bewerbungen – sondern durch bessere Prozesse.
Der häufigste Fehler im Recruiting-Prozess
Viele Unternehmen investieren ausschließlich in:
- Reichweite
- Anzeigen
- Landingpages
Das Ergebnis:
Mehr Bewerbungen, aber keine Einstellungen.
Ohne klare Prozesse, Zuständigkeiten und Nachverfolgung bleibt Recruiting wirkungslos.
Fazit: Bewerbungen sind der Anfang – nicht das Ziel
Sichtbarkeit sorgt für Aufmerksamkeit.
Einstellungen entstehen durch Struktur, Geschwindigkeit und Verbindlichkeit.
Wer Bewerber wie Interessenten behandelt, stellt ein.
Wer nur auf Bewerbungen wartet, wartet weiter.
Craftwerk Personal – von Bewerbungen zu Einstellungen
Craftwerk Personal unterstützt Unternehmen dabei, Recruiting ganzheitlich zu denken.
Nicht nur sichtbar zu werden, sondern:
- Bewerber professionell zu führen
- Prozesse zu etablieren
- Einstellungen planbar zu machen
Wenn Sie Bewerbungen erhalten, aber keine Mitarbeiter einstellen,
liegt das Problem nicht an der Sichtbarkeit.

-min.jpg)
